TomTom Rider: auch auf dem Motorrad schnell ans Ziel

Navigationssysteme gibt es schon lange. Gab es sie anfänglich nur für den PKW, gibt es nun auch für den Motorradbereich solche Geräte. Denn abenteuerlich kann so eine Motorradtour gerne sein, doch wenn die Tanknadel gegen Null geht oder der Magen knurrt, ist es doch schön zu wissen, wo die nächste Tankstelle oder Gaststätte ist.

Einfach, aber konsequent ist das Konzept des TomTom Riders. Einfach ein TomTom Go zur Hand genommen, das Gehäuse von diesem ausgetauscht gegen das „Ultra Robust“ und fertig ist der TomTom Rider. Dann kommt noch eine stabile Halterung samt Bluetooth-Set hinzu und das System ist komplett. Das wasserdichte Gehäuse zeigt eine extreme Stabilität. In wenigen Minuten ist das Gerät am Lenker befestigt und hält. Etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt die Montage der Stromversorgung. Eventuell muss dies von einem Fachmann erledigt werden. Auch das Headset zu befestigen, ist etwas knifflig. Für eine gute Audioqualität ist eine optimale Platzierung des Lautsprechers vonnöten. Dieser ist gerade einmal so groß wie eine Zwei-Euro-Münze und wird beim TomTom Rider dann am Helm befestigt. Der Tragekomfort des Helms erfährt dabei keine Beeinträchtigung. Dennoch ist der Lautsprecher die Achillesferse des Systems. Bei extremem Wind und einer rasanten Fahrt wäre eine Lautstärke von 100 Prozent gut. Doch das verkraftet die Dynamik des Lautsprechers nicht. So ist dann statt der Anweisungen nur noch ein Mix aus Vokalen zu hören.

Der TomTom Rider ermöglicht auch die Bedienung mit Handschuhen beispielsweise, um eine Telefonnummer auf dem Display auszuwählen. Auch das Entgegennehmen eines Anrufes oder das Durchsuchen des Telefonbuches oder das Schauen nach Sonderzielen ist auch mit Handschuhen kein Problem. Das Menü des TomTom Riders ist sehr übersichtlich. Strahlt die Sonne aber direkt darauf, ist kaum etwas zu sehen. Auf der Fahrt sind nur die Hauptfunktionen des Gerätes zu bedienen. Um dieses Gerät auch für den PKW nutzen zu können, ist allerdings weiteres Zubehör notwendig.

Gut bebildert und beschriftet ist die Menüstruktur und auch sehr übersichtlich. Ausgestattet ist das Gerät in diesem Bereich mit einem 380-MHz-Prozessor, der eine gute Performance liefert. Verzögerungen sowohl bei der Vorselektion als auch bei der Zieleingabe gibt es nicht. Innerhalb von sieben Sekunden hat der TomTom Rider die Route ermittelt. Auch bei der Neuberechnung einer Strecke kann er überzeugen. Die Kartendarstellung ist ebenfalls sehr gut und übersichtlich.

(Bild – © uschi dreiucker / pixelio.de)