Gerade Menschen, die häufig viele verschiedene Drucksachen, wie zum Beispiel ein Roll Up Display haben, kennen das Problem hoher Druckkosten im Offset-Verfahren. Ueber das Mittel des Digitaldrucks lässt sich das Kostenproblem ebenso leicht in den Griff kriegen, wie auch die Schwierigkeit, bei Bedarf schnell und günstig Nachdrucke erstellen zu lassen. Allerdings gibt es Grenzen.
Die Preisfrage: Darum ist der Digitaldruck von Vorteil
Die Grundlage vom Digitaldruck ist eine Vorlagendatei, die direkt aus einem Layoutprogramm, wie zum Beispiel Corel Draw oder Indesign stammt. Dieser Umstand birgt einige Vorteile: Zum einen geht die Erstellung wesentlich schneller als in nicht digitalen Verfahren, zum zweiten kann man die Druckvorlage selbst erstellen und zum dritten ergeben sich keine Lagerungskosten für die Vorlage, da diese direkt auf dem Computer abgespeichert werden kann. Wer digital druckt, spart allein schon wegen dieser Tatsache Geld. Doch die Vorteile gehen weiter, denn das Programm kann ohne Umwege direkt an den entsprechenden Drucker geschickt werden. Geeignete Maschinen sind entweder Laser- oder Tintenstrahldrucker. Wer digital druckt, spart also, hat ein einfacheres Handling bei der Druckdurchführung und kommt schneller an das Druckergebnis. Digitale Druckverfahren eignen sich deshalb besonders gut für Print-on-Demand-Wünsche, als kleine Druckaufträge, wie zum Beispiel für ein Roll Up Poster.
Die Grenzen der Wirtschaftlichkeit
Dem Preisvorteil des Digitaldrucks sind allerdings Grenzen gesetzt. Dieser lebt wesentlich davon, dass es keine Lagerungskosten gibt und der Druckauftrag ohne Umwege an die Geräte übermittelt werden können, die für kurze Einsätze im Unterhalt günstiger sind, als die Offset-Maschinen. Je grösser jedoch die gewünschte Auflage ist, desto mehr ändern sich die Verhältnisse, da sowohl die Bogen-Offset-Maschinen als auch die Rollen-Offset-Gerät wesentlich schneller drucken können als die digitalen Geräte und damit im Unterhalt günstiger werden. Die Grenze der Wirtschaftlichkeit zwischen dem digitalen Verfahren und dem Offset-Verfahren liegt bei 2.000 bis zu 2.500 Druckexemplaren, abhängig von Grösse und Komplexität des Druckauftrags (Farbigkeit, etc.).
(Bild – © Rita Thielen / pixelio.de)
